Gedanken

Es gibt so viel Wichtiges, worüber ich gern schreiben würde. Aber manchmal müssen die Gedanken erstmal ne Zeitlang in meinem Kopf sein und immer wieder durchgedacht und verändert werden, bevor ich sie weitergeben kann.
Beim Reden ist das genauso. Eigentlich will ich über wichtige Dinge reden, und die Wahrheit sagen. Aber wenn ich zu schnell bin und gleich alles sag, was mir so einfällt, hab ich zu wenig Zeit, um drüber nachzudenken.

Pascal und Philosophie

Von Blaise Pascal bin ich seit der 10. Klasse irgendwie immer wieder fasziniert.
Damals war es ein Referat in ner Gruppe über "Philosophie im Barock", wo ich mir relativ zufällig aus einer vorgegebenen Liste mit Namen Blaise Pascal ausgesucht hab. War dann echt überrascht von dem vielen wissenschaftlichen Zeug, was ich über ihn gefunden hab - einiges davon fand ich interessanter als die Philosophie...hätte das Referat dann fast lieber in Physik oder Mathe gehalten statt Deutsch.
Mit 19 hat Pascal eine der ersten Rechenmaschinen erfunden, also quasi nen Vorläufer für die Computer heute. Und das Pascalsche Dreieck kennt man ja auch (oder Pascalsche Identität, für die, die das mal gelernt haben;)). Die Einheit Pascal für den Druck, und was weiß ich nicht noch alles. So ein Genie halt.

Und dann die andere Seite. (Wobei das für Pascal wohl gar nicht so gegensätzlich war.) Radikal religiös, oder auch fundamentalistisch (je nachdem, wie man den Begriff definiert). Ist mir btw nicht unsympathisch... ;)

Mit der Pascalschen Wette hab ich mich aber bis heute nicht so richtig anfreunden können. sinngemäß: "Entweder Gott existiert, oder nicht. Niemand weiß es, für eine Möglichkeit muss man sich aber entscheiden. Falls Gott nicht existiert, ist eh egal, was man gewählt hat; falls doch, dann kann man am Ende nur mit Glauben gewinnen."
Das Argument klingt für mich irgendwie nicht überzeugend. Überhaupt nicht.
  • Vielleicht weil Gott nicht so bestrafend denkt. Wenn er so wäre, so gnadenlos, wenn er kalt und gefühllos sagen würde "du hast geglaubt-> belohnung, du nicht-> strafe" ... ich weiß nicht, ob ich dann nicht lieber ohne ihn leben würde. Keine Ahnung. Kann schon sein, dass ich dann sagen würde "hey Gott, du kannst mich mal, bist eh blöd, ich mach was ich will, mit dir will ich sowieso nichts zu tun haben." Vielleicht. Dann wär mir aber auch egal, dass ich die Wette verlier.
  • Vielleicht weil man Gott nicht beweisen kann. Und auch nicht mit rationalen Argumenten von der Existenz Gottes überzeugt werden. Gut begründen kann man sie, das schon, aber: man kann sich nie zu 100% sicher sein... wahrscheinlich belügt man sich sogar selbst, wenn man behauptet, ganz sicher zu sein. Ist btw gut, daran immer wieder erinnert zu werden...
    Die c % (c > 0) Unsicherheit gibt es halt wirklich für jeden... oder: Was ist, wenn es doch (nicht) stimmt?
Auf jeden Fall ist es auch nicht unlogisch, an Gott zu glauben.
und dazu passt jetzt doch ein Zitat von Blaise Pascal ganz gut:

Gott gibt soviel Licht, dass wer glauben will; glauben kann! Und ER läßt soviel im Dunkeln, dass wer nicht glauben will; nicht glauben muß!
(Blaise Pascal)


Womit ich bei der Frage Entscheidungsfreiheit und freier Wille des Menschen bin...also manchmal denk ich schon zuviel auf einmal *g*

special

http://coffsharbour.yourguide.com.au/news/local/general/
special-musical-treat-for-gallery-visitors/1104253.html


was soll ich jetzt dazu sagen?
"und der ist mit mir zur schule gegangen..."
"und ich hab den schon live gehört..."

Nutzen vooon Beweisen

aus den DS Folien:
    Anwendungen/Nutzen von Beweisen
  • Ermöglichen die klare (verständliche) Kommunikation logischer Argumente in allen Gebieten des menschlichen Zusammenlebens.


Irgendwie find ich das nicht so ganz richtig logisch. ;)
Oder: ich hab ein Gegenbeispiel!

diskrete strukturen oder: spass mit der steger

kardinalität der gaussklammer schnittmenge elemente(elementen) untere gaussklammer durch sieben oder vier(katr) teilbar inklusion exklusion angewendet disjunkt(disjonkt) mengen relation(rölasiong) summe potenzmenge(potongsmenge) AC und AB und BC gezählt ausdruck gelöscht
und bald kommt das schubfachprinzip, zum glück redet er grad von inklusion/exklusion, das hab ich wenigstens sofort verstanden...
so langsam mag ich eti sogar lieber, ich will mal wieder binärzahlen umrechnen, und wie die teile des 80386 und so weiter heißen und funktionieren ist auch ziemlich interessant, wie nochmal mach ich am besten ne schleife in assembler?
ach ja ich könnte ja mal - wie heißt das teil nochmal - *vorlesungsmp3 ausschalt, um mich besser konzentrieren zu können* ah ja genau, viiel besser so, also latex könnt ich lernen, um dann hier mit komplizierten formeln angeben zu können...ich will endlich mal wieder was richtig gut können...mit ds funktioniert das jedenfalls nicht,oder doch? bin ich nur zu faul um was dafür zu tun, vielleicht, der gomez hat ja anscheinend gemeint, ich würde das schaffen, son mist, jetzt hab ich keinen ausrede mehr. und ganz blöd bin ich ja auch nicht... also wie mach ich das jetzt möglichst effizient, damit mein lernalgorithmus möglichst element von klein o (oder wars groß o?? *in der steger nachschau*
ah ja, was bedeutet überhaupt lim sup oder lim inf nochmal? wollt ich schon paar mal wissen und weiß nicht mehr wo nachschauen...
also(vllt bringts mir ja was, wenn ich die definitionen ausm stegerbuch *gg* mal abschreib)...zuerst irgendwas nettes, tolles, was noch spaß macht...wie wärs denn mit...logik - was, da steht ja fast nix drüber drin? jetzt find ich die steger noch unsypathischer *gg*
okay also was anderes, die landausymbole, die sollt ich mir sowieso nochmal anschauen...ah keine lust die seite aufzuschlagen^^ *buch nehm und blätter* so, hier ist ja sogar ne tolle übersichtstabelle.
  1. f(n) = O(g(n))
    (das "=" ist ja eigentlich ein "ist element von")
was sind n das für seltsame definitionen? so kenn ich das gar net...*meine tutorübungsmitschriebe such*
so...hier ist das nämlich sehr viel "intuitiver"(wie ich schon die komischen worte der profs benutz...) gewesen.
  1. "gross O": f € O(g) <=> E e>0 E n0€N, A n>=n0 : |f| <= c*g
    Beweis: c und n0 bestimmen
  2. "klein o": f(n) € o(g(n)) (n->oo) <=> A e>0, E n0€N : A n>=n0 : |f(n)| < c*g(n)
    Beweis: f€o(g) <=> L(n->oo) |f/g|=0
puhh...das reicht erstmal...muss mal schaun ob man das alles dann noch lesen kann *gg*
und außerdem muss ich schaun, ob das da wirklich e (epsilon...) heißen soll, bin da gar nicht überzeugt, ich glaub das müsste ein c sein...wo schau ich da jetzt am besten nach? schlimm wenn man dem tutor nicht trauen kann...
also erstmal wie immer strg+a strg+c zur sicherheit, dann klick auf "Offline speichern", dann anschauen, dann "Veröffentlichen"...dann ds weiter lernen...so ist der plan...

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