katholisch Christ sein
Hab grade wieder mal den Podcast von Johannes Hartl entdeckt, der ist einfach nur so geil! Besonders für alle nichtkatholischen Christen, die sich immer schon mal gefragt haben, wie um Himmels willen Christsein und katholisch sein zusammen passen soll (solls ja geben...) - unbedingt anhören: Was Johannes Hartl daran mag, katholisch zu sein. Auch wenn ich mich wahrscheinlich völlig anders ausgedrückt hätte und auch nicht sofort 100%ig hinter allen seinen Aussagen steh, lohnt sichs unbedingt.
elein - Di, 17. Jun. 2008, 22:40
12 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Tiberius (Gast) - Mi, 11:51
"Auch wenn ich mich wahrscheinlich völlig anders ausgedrückt hätte und auch nicht sofort 100%ig hinter allen seinen Aussagen steh, lohnt sichs unbedingt."
Gemessen an dem Beitrag ist das sehr zurückhaltend gesagt.
Gemessen an dem Beitrag ist das sehr zurückhaltend gesagt.
elein - Do, 20:13
ehrlich gesagt versteh ich nicht wirklich, was du damit sagen willst...
Tiberius (Gast) - So, 19:55
Mein Beitrag ist tatsächlich etwas mißverständlich geraten. Die angesprochene Zurückhaltung bezog sich auf die Form und weniger auf den Inhalt des Beitrages.
Ich frage mich, ob es für die Jugendseelsorge tatsächlich notwendig ist, daß ein promovierter Theologe sich einer derartigen Ausdrucksweise bedient, und ob das, was ich als Anbiederung empfinde, tatsächlich in der Lage ist, den Glauben von Jugendlichen zu wecken, zu festigen und verständlich zu machen.
Ich frage mich, ob es für die Jugendseelsorge tatsächlich notwendig ist, daß ein promovierter Theologe sich einer derartigen Ausdrucksweise bedient, und ob das, was ich als Anbiederung empfinde, tatsächlich in der Lage ist, den Glauben von Jugendlichen zu wecken, zu festigen und verständlich zu machen.
elein - Mo, 01:19
Was meinst du mit "derartige Ausdrucksweise"? Ich kann dazu nur sagen, dass ich das nicht als Anbiederung empfinde und es auch nicht für nötig halte, dass man sich einer hochwissenschaftlichen theologischen Ausdrucksweise bedient, wenn man über den Glauben spricht. Die Hauptsache ist doch, dass man versteht, was er sagen will, oder nicht?
Tiberius (Gast) - Mo, 10:05
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn jemand in einfachen Worten erklärt, was es heißt katholisch zu sein. Im Gegenteil, ich finde es sogar absolut notwendig.
Was mich persönlich an der Herangehensweise stört ist folgendes: Ich bin jetzt mal genauso cool und locker drauf wie ihr, hey, ich sag mal: ey, ... hab heute so´n Theologie Ding drauf... dann haben die Chefs von den anderen Kirchen ... was für´n Schmarri ... ich hab aus der Bibel echt klare Erkenntnisse usw.
Zwischen dieser und einer hochwissenschaftlichen Sprache ist noch viel Spielraum. Da ich wohl nicht zur Zielgruppe dieses Podcast gehöre, ist es nicht verwunderlich, daß ich mich nicht angesprochen fühle, obwohl ich inhaltlich in weiten Teilen einverstanden bin.
Meine Frage, ob es für die Jugenseelsorge notwendig ist, ab und zu ein "hey" oder "ey" zu sagen, kann jeder Jugendliche für sich am besten beurteilen. Vielleicht kannst Du mir da weiterhelfen?
Da ich aber selbst auch einmal Jugendlich war, kann ich zumindest aus meiner Erfahrung sagen, daß ich "Berufsjugendliche" immer peinlich fand. Dazu gehörten bei mir insbesondere Lehrer, die mit ihrer Autorität nicht umgehen konnten, die ein halbes Jahr auf guter Kumpel und zur Notenvergabe plötzlich wieder ganz auf Lehrer machen. Über Männer in ihrer Midlife-Crisis und Mitdreißigerinnen in bauchfreien Tops, mit Hotpants und Glitzerohringen will ich lieber schweigen. Das führte zu weit.
Was mich persönlich an der Herangehensweise stört ist folgendes: Ich bin jetzt mal genauso cool und locker drauf wie ihr, hey, ich sag mal: ey, ... hab heute so´n Theologie Ding drauf... dann haben die Chefs von den anderen Kirchen ... was für´n Schmarri ... ich hab aus der Bibel echt klare Erkenntnisse usw.
Zwischen dieser und einer hochwissenschaftlichen Sprache ist noch viel Spielraum. Da ich wohl nicht zur Zielgruppe dieses Podcast gehöre, ist es nicht verwunderlich, daß ich mich nicht angesprochen fühle, obwohl ich inhaltlich in weiten Teilen einverstanden bin.
Meine Frage, ob es für die Jugenseelsorge notwendig ist, ab und zu ein "hey" oder "ey" zu sagen, kann jeder Jugendliche für sich am besten beurteilen. Vielleicht kannst Du mir da weiterhelfen?
Da ich aber selbst auch einmal Jugendlich war, kann ich zumindest aus meiner Erfahrung sagen, daß ich "Berufsjugendliche" immer peinlich fand. Dazu gehörten bei mir insbesondere Lehrer, die mit ihrer Autorität nicht umgehen konnten, die ein halbes Jahr auf guter Kumpel und zur Notenvergabe plötzlich wieder ganz auf Lehrer machen. Über Männer in ihrer Midlife-Crisis und Mitdreißigerinnen in bauchfreien Tops, mit Hotpants und Glitzerohringen will ich lieber schweigen. Das führte zu weit.
elein - Mo, 11:13
okay, ich glaube wir sind uns dann relativ einig, da kann ich dir ganz klar zustimmen, "Berufsjugendliche" sind sowieso peinlich und man muss eindeutig nicht hey und ey sagen, wenn man mit Jugendlichen spricht. Ich find es vor allem wichtig, authentisch zu sein. Aber da ich den Johannes Hartl auch schon persönlich gehört hab (wie er zu einem übrigens sehr gemischten Publikum gesprochen hat - durchaus nicht nur Jugendliche, wie es sich für dich vielleicht anhört): dem nehm ich das ab, dass er immer so spricht und das bei ihm keine aufgesetzte Jugendlichkeit ist. Und in der Midlife-Crisis ist der garantiert auch nicht.
Tiberius (Gast) - Mo, 13:42
Das freut mich!
Litha (Gast) - Mi, 14:35
also ich sag das hier auch nochmal:)
ich denk es is egal ob katholisch evangelisch oder sonst iwas. Hauptsache man lebt mit jesus und so. Das is für mich das wichtigste. ich "scheiß" auf die konfession. die ist für mich nichts wert, weil viele sagen ja ich bin evangelisch ( oder katholisch)..und dann is das für die gegessen. dann denken viele schon die sind christen. oder sagen es zu mindest.
ich leb mit jesus ohne eine konfession ;-)
ich denk es is egal ob katholisch evangelisch oder sonst iwas. Hauptsache man lebt mit jesus und so. Das is für mich das wichtigste. ich "scheiß" auf die konfession. die ist für mich nichts wert, weil viele sagen ja ich bin evangelisch ( oder katholisch)..und dann is das für die gegessen. dann denken viele schon die sind christen. oder sagen es zu mindest.
ich leb mit jesus ohne eine konfession ;-)
Esmeralda (Gast) - Do, 00:01
Ja, ich auch! Jesus ist echt der süßeste und coolste Typ. Noch viel geiler als Tokyo Hotel, oder so. Mit dem hänge ich total gerne ab. Konfession ist was für Spießer. Jesus ist einfach Jesus. Aber wer versteht das schon.
Litha (Gast) - Do, 14:36
hm naja - was ist ein spießer? so würd ich das nicht bezeichnen. Ich denke wer damit leben will solls tun und das akzeptier ich auch so. hab da nix gegen. Nur ich machs halt anders :)
ich denke das leute die eine konfession haben/ oder die so betonen keine spießer sind.
(seid wann sind tokio hotel toll?*g*)
ich denke das leute die eine konfession haben/ oder die so betonen keine spießer sind.
(seid wann sind tokio hotel toll?*g*)
think!! (Gast) - Sa, 01:42
katholisch oder katholisch?
Die Frage ist, ist Jesus wirklich noch der Mittelpunkt der (römisch) katholischen Kirche?
Die frage was ist immer wieder, was definiere ich als katholisch? Ist für mich katholisch das all umfassende? den dann kann man sogar sagen das alles zusamenfassen. Sieht man die katholische Kirche als Römisch Katholische Kirche dann ändert sich die ansicht enorm. Dann ändert sich alles, plötzlich kommt die Tradition zur Lehrmeinung neben der Bibel hinzu. In dieser Kirche, der römisch katholischen Kirche, ist das dann auch anders, da entsteht dann eine Kirche die extrem Bibelfremd ist.
Das Problem ist das bei deinem Podcast zwar auf das katholische aus dem Glaubensbekenntnis eingangen nicht aber auf das katholisch aus der Römisch Katholischen Kirche. Hier kommt dann einiges anderes hinzu. Heiligenverehrung, Anerkennung der Tradition neben der Bibel, Oberhaupt als Papst (Unfehlbarkeit -> Dogma).
think!!
Die frage was ist immer wieder, was definiere ich als katholisch? Ist für mich katholisch das all umfassende? den dann kann man sogar sagen das alles zusamenfassen. Sieht man die katholische Kirche als Römisch Katholische Kirche dann ändert sich die ansicht enorm. Dann ändert sich alles, plötzlich kommt die Tradition zur Lehrmeinung neben der Bibel hinzu. In dieser Kirche, der römisch katholischen Kirche, ist das dann auch anders, da entsteht dann eine Kirche die extrem Bibelfremd ist.
Das Problem ist das bei deinem Podcast zwar auf das katholische aus dem Glaubensbekenntnis eingangen nicht aber auf das katholisch aus der Römisch Katholischen Kirche. Hier kommt dann einiges anderes hinzu. Heiligenverehrung, Anerkennung der Tradition neben der Bibel, Oberhaupt als Papst (Unfehlbarkeit -> Dogma).
think!!
think!! (Gast) - Sa, 01:42
Kommentar - Kompliziert
Uupps, das hab ich irgendwie falsch einsortiert :D


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