Ich will auch mal so ein
Stöckchen haben... *neidisch guck*
so von wegen Brot und Spiele.
und mir selber
irgendwo eins zu holen ist blöd...ich will das schon ganz exquisit zugeworfen kriegen...
elein - Fr, 5. Okt. 2007, 18:55
Was soll ich dieser einen da für nen Rat geben, die gefühlsmäßig beinah jeden Tag wieder in jemand anderen verknallt ist? (Was glaubt ihr, wie alt ist die? 12? 13?) Und wieso sind Menschen so unterschiedlich? Wieso gibt es sowas wie Geburtsdaten? Jahrgänge? Um mich zu ärgern? Warum ärger ich mich selber mit dem, was ich tue oder nicht? Und wieso stolper ich nur noch über diese eine Sache, die ich gar nicht wissen will? Darf ich das ignorieren? Verdrängen? Was ist, wenn ich falsch liege? Und wer hat denn nun recht? Wann komm ich mal wieder ins Kino? Welcher Film? Was soll ich wählen, wo soll ich hingehen, wer entscheidet für mich? Wieso ist alles so teuer? Ist das, was teuer ist, auch wertvoll? Bin ich frei? Frag ich auch genug? Das richtige? Wieso bin ich so? naiv? unentschlossen? Wieso ist das alles so mehrdeutig? Hoffentlich bedeuten die Fragen nicht schon wieder was, was mir nicht gefällt. Und überhaupt: quid est veritas.
elein - Mi, 3. Okt. 2007, 22:43
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Ist schon toll, in so ner männerdominierten Umgebung zu lernen. Wirklich, ich glaub es liegt daran, dass alle so nett sind. Bei den wenigen Mädels gibts keinen Zickenstress und wenn du Hilfe brauchst, ist immer jemand da, der sich auskennt. Außerdem ist es auch mal toll, so beachtet zu werden. Wenn auch andrerseits wieder emotional anstrengend.
Auf jeden Fall ist es gaaanz anders, als ichs mir vorgestellt hab. Besser. Einfacher. Komplizierter. Unstressiger. Regnerischer. Heißer. Naturbelassener. Weiter. Kleiner. Dörflicher. Kirchlicher. Touriüberfüllter. Voller. Weniger einsam. Einsamer. Anonymer. Mehr Bekannte. Langweiliger. Mit mehr außerirdischem Essen. Weniger Essen. Sportlicher. Gewohnter. Normaler. Fast wie zuhause. Mehr Angebote, weniger Freunde. Gleich wie überall. Viel mehr Fahrräder, mehr Kultur, absolut viel mehr Internationalität. Leichter. Wählbarer.
Ich kann irgendwie gar nicht glauben, dass ich das wirklich mach. Ich. Aber es ist toll. Erstaunlich.
elein - Mi, 3. Okt. 2007, 21:48
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et Lux in Tenebris lucet
et Tenebrae eam non comprehenderunt
(Joh1,5)
Und das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es (das Licht) nicht verstanden, nicht ergriffen, nicht kapiert, nicht tot gekriegt, nicht überwältigt.
Es war für die Finsternis einfach nicht zu fassen.
elein - Fr, 28. Sep. 2007, 02:43
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...und ich muss doch mal wieder was schreiben.
Mir ist heut morgen beim Aufstehen aus irgendeinem Grund aufgefallen, wie krass ich eig in jeder Sekunde Botschafter Gottes an die anderen bin, wie sehr ich beobachtet werd(en kann) und durch mein gesamtes Verhalten spreche. Egal ob ich will oder nicht. Selbst wenn ich nicht mit nem riesigen Ich-bin-Christ-Plakat rumrenn und/oder mich auf nem Missionseinsatz befind. Die Leute, die mich jetzt sehen, beobachten, kennenlernen - die werden auch rausfinden, dass ich Christ bin.
Und dann, was haben sie zu dem Zeitpunkt schon für nen Eindruck von mir? Wie hab ich mich vorher schon verhalten? Bin ich missmutig, arrogant oder egoistisch? Oder haben sie mich als freundlich, fröhlich und hilfsbereit kennengelernt? Hab ich sie mit der selbstlosen Liebe Jesu Christi (ja, ich weiß, immer diese komische christliche Fachsprache...ist aber so) geliebt? Oder bin ich ihnen aus dem Weg gegangen. Bin ich nur dann nett, wenn ich "muss", so als aufgesetztes "christlich-tun", oder ist das echt?? Ist das echt?? Kommt das von Gott??? Oder will ich damit nur wieder aus eigener Kraft was sinnloses beweisen (geht ja gar nicht).
Im Übrigen find ich es toll, dass Jesus kurz vor seinem Tod noch für mich gebetet hat. Ja, genau, für mich.....und was er gesagt hat, das find ich auch toll. Deswegen halt. Und beruhigend ist das auch noch.
Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
elein - Mi, 26. Sep. 2007, 22:57
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Warum ist es so schwierig, seine eigenen Vorsätze zu halten?
Was ist besser, an einmal geplanten Dingen festzuhalten, komme was wolle, oder spontan zu machen, was ich im Moment für besser halte?
Und überhaupt:
Wie lebt man als Außerirdische
"nicht von dieser Welt" trotzdem hier, ohne sich allzu fremd zu fühlen?
Und was ist, wenn mir die Spezialnahrung für Außerirdische ausgeht und ich trotz Hunger keine neue mehr krieg? Muss ich mich dann anpassen und mit irdischem Essen auskommen?
elein - Fr, 21. Sep. 2007, 03:18
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