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Sonntag, 21. Oktober 2007

Scientology

Von Scientology bin ich noch nie angesprochen worden, bis gestern. Aufdringlich sind die auf jeden Fall. Und so geldorientiert, dass sie ihre Hefte noch nicht mal kostenlos verteilen, sondern erst dafür werben und dann verkaufen wollen. Aber interessant wars schon, wie die das machen.
Muss mal überlegen, was ich mir von den Scientology-Methoden für meine nächste radikal-fundamentalistisch christliche Bekehrungsaktion abkupfern kann... ;)

Trackback URL:
http://elein.twoday.net/stories/4369230/modTrackback

Thomas (Gast) - Di, 19:38

Offenbar geht Scientology nach dem Motto vor, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Dieses Ankämpfen gegen die allgegenwärtige Geiz ist geil-Mentalität sollte man ihnen fast schon wieder anrechnen. Die Zeugen Jehovas die neulich mal wieder bei mir geklingelt haben, sind ja mit ihren Taschen volle Wachtürme eher ganz im Trend und werfen einem das Zeug noch hinterher. ;)

Pas (Gast) - So, 13:53

ich glaub, hier muss der Titel rein

ich krieg ja schon Augenkrebs wegen des Hintergrundes (juhuu, ich kann korrektes Deutsch!).

Willst du uns damit jetzt sagen, du gehst auch von Tür zu Tür um über Gott und die Welt zu reden? Oder willst du Oxford-Persönlichkeitstest (so heißen die Scientology-Dinger doch immer, oder?) machen?

ahja, btw, ich kenn einen, der schwätzt immer mit Freuden und stundenlang mit den Zeugen und versucht die wiederum zu bekehren, nach dem Motto "Dann haben die wenigstens keine Zeit mehr, meine Nachbarn zu bekehren" :D

elein - So, 16:12

ja, da muss der Titel rein

entschuldige wegen "des Hintergrundes" (das kann ich auch, Angeber ;)), dauert halt noch, bis ich mir mal wieder die Zeit nehm und das Layout verbesser. Arztrechnung wegen "des Augenkrebses" geht dann natürlich dann an mich ;)

Nee, von Tür zu Tür geh ich dann doch lieber nicht^^

Die Scientologies hatten nen Stand in der Innenstadt und haben einfach die Passanten angequatscht. Als erstes hats wie irgendeine Firma gewirkt, dann hat der Typ uns gefragt, was für Situationen uns denn richtig nerven, ob wir Studenten seien, und ewig was von Lernblockaden erzählt ("Kennt ihr das, dass man was liest und dann nochmal von vorne anfangen muss, weil man nichts mitgekriegt hat?"), wofür die von L. Ron Hubbard wissenschaftlich erforschte Lösung in diesem Heft stände. Die Situation mit dem geistesabwesenden Lesen kennt nätürlich jeder. So oft wie der das erwähnt hat, musste es einem im Gedächtnis bleiben, und früher oder später erinnert mich diese Situation dann wieder an Scientology... und wenn man dann mal völlig verzweifelt zu lernen versucht, dann ist es gar nicht mehr soo weit zu: "vielleicht kauf ich mir das Teil ja doch mal..."
Ungefähr die Methode hatten sie.

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